Die Giardina-Story

Publiziert am 18.03.2016 von

Vor nahezu 20 Jahren, im März 1997, fand sie zum ersten Mal in Basel statt, heute zählt sie zu den Stars ihrer Branche. Alljährlich zum Frühlingbeginn erblüht sie in den Hallen der Messe Zürich schöner denn je: die Giardina.


1997: Das Gründungsjahr
Als die Giardina 1997 erstmals parallel zur Muba in Basel durchgeführt wird, sind Schweizer Gärten häufig von Rasenflächen, Rosenbeeten, Nutzgärten und Sitzplätzen geprägt. Die individuelle Gestaltung von Aussenräumen gilt eher als Ausnahme, Wohnbereich und Garten sind noch klar voneinander getrennt. An der Muba können die Besucherinnen und Besucher in der ehemaligen Halle 5 die Premiere der Schweizer Gartenmesse bestaunen. Mit dabei ist auch Enzo Enea, ein Pionier in Sachen "Leben im Garten", er präsentiert eine Sammlung an Terracotta-Töpfen.

Giardina 1997.
1999: Die Giardina als Inspirationsquelle
Enzo Enea sorgt an der Giardina 1999 für Furore: zum ersten Mal in der Schweizer Messegeschichte baut er einen Garten in Originalgrösse 1:1 in den Messehallen auf. Der Garten als Raum für Erholung, Begegnung und Gestaltungslust wird damit auch in der breiten Öffentlichkeit zum Thema, und die Giardina zu einer wichtigen Inspirationsquelle für Gartenträume. Für seinen "englisch-mediterranen" Garten benötigte Enzo Enea übrigens drei Wochen Aufbauzeit und 18 Sattelschlepper mit Material aus aller Welt, darunter acht Meter hohe Zypressen.
 
Giardina 1999.
2001: Die erste eigenständige Giardina
In der Schweiz etabliert sich ein neues Lebensgefühl: wer einen Garten oder eine Terrasse besitzt, möchte nun so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Das "Wohnen im Garten" mit fliessenden Übergängen zwischen drinnen und draussen wird zum Lifestyle-Trend. Die Giardina als Vorreiter dieser Entwicklung findet erstmals als eigenständige Messe unabhängig von der Muba statt und generiert zum Messestart bereits lange Warteschlangen an den Kassenhäuschen in Basel.

2001 ist auch die Geburtsstunde des heutigen "GiardinaAWARD", der damals noch den Titel "Schönster Messestand" trug. Zu den bekannten Ausstellern an der Giardina 2001 gehören neben Enzo Enea auch Pius Notter, der erste nicht-japanische Bonsai-Weltmeister mit einem Japan-Garten und der "Orchideen-Papst" der Schweiz, Werner Feustle mit einer farbenfrohen Orchideen-Sonderschau.

Giardina 2001.

2002: Die Giardina erstmals in Zürich
Um auch dem kaufkräftigen Zürcher Publikum eine besondere Garten- und Lifestylemesse zu bieten, präsentiert sich die Giardina 2002 erstmals in den Messehallen in Oerlikon. Geplant ist eine alternierende Durchführung als GiardinaBASEL in den ungeraden Jahren und als GiardinaZÜRICH in den geraden Jahren. Aufgrund des grossen Erfolges der ersten GiardinaZÜRICH und des Wunsches der Aussteller, die Gartenmesse künftig nur an einem Ort stattfinden zu lassen, entscheiden sich die Messemacher, die GiardinaBASEL im Jahr 2003 zum letzten Mal zu veranstalten. Fortan erblüht sie ausschliesslich in Zürich, mit jährlich wachsendem Erfolg.

2006: Eine königliche Giardina
Der Giardina 2006 wird eine besondere Ehre zuteil: sie bekommt königlichen Besuch von Sheika Sabika bint Ibrahim Al Khalifa, der Königin von Bahrain. Sie eröffnet gemeinsam mit einem Grossaufgebot an Schweizer Prominenten die Messe und ist begeistert von den perfekt inszenierten Gartenbeispielen, die DAS Markenzeichen der Giardina darstellen. Zu den Neuheiten und Sonderschauen an der Giardina 2006 gehören beispielsweise die erste vertikale Begrünung von Hydroplant und Balihome, Enzo Eneas Sonderschau "Privat Gardens" oder die Floristik-Werkstatt von Rosa Braun.
 
Giardina 2006.
2016: Die Giardina als ein führender Indoor-Event für das Leben im Garten
Die Giardina ist heute massgeblich an der Entwicklung der Gartenkultur in der Schweiz beteiligt. Sie zählt zu Europas führenden Indoor-Veranstaltungen für das Leben im Garten. Die bedeutendsten Anbieter der Branche präsentieren jeweils zum Frühlingsbeginn auf rund 30'000 Quadratmetern neue Produkte, kreative Lösungen und die kommenden Trends in der Gartengestaltung. Inmitten imposanter, in Originalgrösse gestalteter Gartenbeispiele und kunstvoller Installationen finden die Besucherinnen und Besucher eine Fülle an Inspiration und Anregungen. Im Ausstellungsbereich GiardinaMARKET lockt ein vielseitiges Sortiment an nützlichen wie aussergewöhnlichen Produkten für den Garten.

Giardina 2016.

Der GiardinaAWARD – der alljährlich verliehen wird - ist heute die wichtigste Auszeichnung der grünen Branche in der Schweiz. Geehrt werden Aussteller, die mit ihrer Präsentation aus der Vielfalt der Auftritte herausragen. Der Award schafft einen zusätzlichen Anreiz, innovative und überraschende Projekte zu realisieren. Die Auszeichnungen werden in Gold, Silber und Bronze sowie in sechs speziellen Kategorien verliehen. Die Gewinner-Projekte sind vor Ort für das Publikum gekennzeichnet.

www.giardina.ch

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