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Die Tradition der "besonderen" Messetage

Publiziert am 22.04.2016 von
Muba, Tag der Frau (MCH Group)

Besondere Messetage und Gastländer haben an unseren Messen eine lange Tradition. Premiere feierten sie bereits an der allerersten Muba: mit dem „Tessiner Tag“ am 29. April 1917.

Mit dieser speziellen Ehrung des Tessins waren die sogenannten „Kantonaltage“ lanciert. Sie dienten dazu, die verschiedenen Landesteile im Sinne einer nationalen Leistungsschau an die Mustermesse zu binden und das Wir-Gefühl über kulturelle Grenzen hinweg zu stärken. An der zweiten Mustermesse 1918 sowie 1927 fanden als Kantonaltage die „Journées Romandes“ statt, danach kamen ein „Bündner-Tag“ und ein „Solothurner-Tag“ sowie der „Baselbieter-Tag“ hinzu. Auch die Verbindung ins Ausland wurde an der Schweizer Mustermesse früh gepflegt: zwischen 1933 bis 1937 gab es die „Elsässer Tage“. 

Schon nach wenigen Jahren zählten auch andere spezielle Tage zur festen Tradition der Muba, darunter der „Pressetag“, der „Offizielle Tag“, der „Tag der Auslandsschweizer“ oder die „Tage der Handelspartner“. Bis heute wird der „Tag der Frau“ zelebriert, der im Jahr 1975 anlässlich des von der Generalversammlung der UNO proklamierten Jahres der Frau zum ersten Mal stattfand. Aber auch andere unserer Messen pflegen die Tradition der speziellen Tage, beispielsweise die Baselworld mit dem "Press Day" und dem "Opening Day" oder die Art Basel mit ihren verschiedenen VIP- bzw. Vernissage-Tagen und die Giardina mit dem GiardinaOPENING am Vorabend der Messe-Eröffnung. Die Holz pflegt übrigens auch heute noch die "Journées Romands".

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