Céline Dion holt Eurovision Song Contest nach Lausanne

Publiziert am 23.05.2016 von
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Es ist Tradition seit 1958: Der Eurovision Song Contest findet stets im Land des Vorjahressiegers statt. Als Céline Dion den ESC 1988 in Dublin gewinnen konnte, zog der Event im Folgejahr in den Palais de Beaulieu Lausanne.

Als Kanadierin hatte Dion schlechte Chancen auf einen Sieg, schliesslich ist der Wettbewerb ein europäischer. Also trat sie für die Schweiz an und Sang das Siegerlied "Ne partez pas sans moi" von den Schweizer Komponisten und Textern Atilla Sereftug und Nella Martinetti. Der hauchdünne Vorsprung von einem Punkt vor dem Briten Scott Fitzgerald reichte aus, um den Eurovision Song Contest im Folgejahr in die Schweiz zu holen. Austragungsort wurde der Palais de Beaulieu Lausanne, wo Dion als Eröffnungsact auftrat. Es gewann Jugoslawien.

Céline Dion war zu dem Zeitpunkt vor allem in Kanada und Frankreich erfolgreich. Ihren internationalen Durchbruch schaffte sie 1992. Zusammen mit Peabo Bryson sang sie den Titelsong zum Disney-Zeichentrickfilm "Die Schöne und das Biest". Heute ist sie mit mehr als 230 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit.

Das Musikvideo zum Sieger-Song:

Screenshot: Youtube/Les archives de la RTS

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