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Bau der ersten Messehalle in Zürich heute undenkbar

Publiziert am 27.05.2016 von
Radmesse Zürich 1962 Hallenstadion (MCH Group)

Die Heimat der ersten Messen in Zürich war das Hallenstadion. Für kleine Ausstellungen war das aber viel zu gross. Um Veranstaltungen nicht an die Konkurrenz zu verlieren, entschloss sich die Genossenschaft Zürcher Spezial-Ausstellungen Ende der 1950er Jahre zum Bau einer eigenen Halle. Wie man damals vorgegangen war, wäre heutzutage völlig undenkbar.

"Wir müssen dringend darnach (sic!) trachten nun etwas Positives zu tun, sonst gehen uns sehr viele Möglichkeiten für immer verloren, nachdem wir immer wieder Anfragen betreffend kleineren Ausstellungen haben, die dann schlussendlich ins Kongresshaus in das Zürichtor abwandern", heisst es im Protokoll der Verwaltungsratssitzung im November 1959.

Also beschloss die Genossenschaft den Bau einer eigenen Halle. Kurios: Aus Zeitdruck liess der Messedirektor die Halle ohne Baubewilligung erstellen. Die offizielle Erlaubnis holte er sich beim zuständigen Stadtrat erst danach ein. Heutzutage unmöglich. 1961 war Eröffnung.

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