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Neuer Glanz mit "Messe Basel Plus"

Publiziert am 22.07.2016 von
Messe Basel, Messeturm (MCH Group)

Anfang der 90er Jahre waren die alt-ehrwürdigen Basler Messehallen kaum mehr konkurrenzfähig, zumal national und international vielerorts zum Teil enorme Summen in neue Messegelände investiert wurden. Um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, wurde das Zukunftskonzept "Messe Basel Plus" entwickelt. 

Dieses Konzept war eng verbunden mit dem Grundsatz-Entscheid, mit dem Messeplatz Basel am bestehenden Standort zu bleiben. Mit diesem Entscheid waren die Ende der 80er und Anfang der 90er Jahren verfolgten Ideen, im benachbarten Ausland ein völlig neues Messegelände zu bauen, endgültig vom Tisch. 

Das Bekenntnis zur "Messe in der Stadt" war gleichzeitig ein Bekenntnis zur notwendigen Modernisierung der Infrastruktur, namentlich der alten Hallen entlang des Riehenring. 
Als erstes wurden neue Anlieferungszonen für die Hallenkomplexe gebaut. 1998/1999 wurden dann die alten Messehallen hinter dem sogenannten "Kopfbau", in dem sich unter anderem auch zwei Festsäle befanden, durch die "Glashalle" des Architekten Theo Hotz ersetzt. Die 210 Meter lange und 164 Millionen CHF teure Halle musste in Rekordzeit zwischen zwei Uhren- und Schmuckmessen erstellt werden.

Zwischen 2001 und 2003 folgte der Bau des Messeturms nach einem Plan der Architekten Morger & Degelo sowie Daniele Marques. Das ursprünglich auf 90 Meter Höhe beschränkte Gebäude wuchs auf 105 Meter an und ziert seither das Erscheinungsbild Basels. Übrigens: Der Turm steht genau an jener Stelle, die bereits Hans Hofmann in den 50er Jahren für ein zwölfgeschossiges Hochhaus vorgesehen hatte.

Messe Basel, Bau Messeturm (MCH Group)

Messe Basel, Baselworld (MCH Group)

Messe Basel, Halle 1 (MCH Group)

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