Gastmessen und Vermietungsgeschäft: Tradition seit 1919

Publiziert am 10.10.2016 von
Flüchtlinge in der Schweizer Mustermesse (MCH Group)

In der Gründungsphase der Mustermesse wurden unsere Messehallen erstmals, ab den 1920er Jahren dann regelmässig an interessierte Veranstalter vermietet. Heute finden in unseren Infrastrukturen in Basel, Lausanne und Zürich jährlich rund 100 Eigen- und Gastmessen, 30 Kongresse und mehr als 1'000 andere Veranstaltungen statt.

Bereits 1919, noch in der Gründungsphase der Schweizer Mustermesse, wurden die Basler Messehallen erstmals vermietet: an das Eidgenössische Fürsorgeamt, das dort temporär in Not geratene Auslandschweizer aufnahm. Auch später wurden sie für humanitäre und soziale Zwecke genutzt – während des Zweiten Weltkrieges zum Beispiel für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen (Foto) und für kriegsnotwendige Tätigkeiten.

Ab den 1920er Jahren vermietete die Messeleitung die Hallen auch ausserhalb der jährlichen Mustermesse an interessierte Veranstalter bzw. Organisatoren. So fand 1921 eine Schweizer Gastwirt-Gewerbeausstellung und 1924 eine Gartenbau-Ausstellung auf dem Gelände der Mustermesse statt. 1926 und 1927 folgten erste internationale Ausstellungen zur Binnenschifffahrt und Wasserkraftnutzung sowie eine Bürofachausstellung.

Heute finden an unseren Standorten der MCH Group in Basel, Lausanne und Zürich jährlich rund 100 Eigen- und Gastmessen, 30 Kongresse und mehr als 1'000 andere Veranstaltungen mit zusammen rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern statt.

Foto: Staatsarchiv Basel Stadt/Privatarchiv MCH Group

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