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Messekommunikation im Wandel: Vom Plakat zu WeChat

Publiziert am 17.10.2016 von
Messekommunikation früher und heute (MCH Group)

Die erste Muba im Jahr 1917 war ein grosser Publikumserfolg - auch dank einer professionellen Kommunikationskampagne verdankte. 100 Jahre später sieht die Kommunikation anders aus - weltweit, grossteils online und zielgruppenspezifisch.

Die erste Schweizer Mustermesse war einer der wenigen nichtmilitärischen Anlässe von nationaler Ausstrahlung während der Zeit des Ersten Weltkrieges, sie durchbrach das Grau des Kriegsalltages, verzichtete aber – angesichts des Leids in Europa – auf ausgelassenen Jubel. Dennoch war die Muba 1917 ein grosser Publikumserfolg, was sie auch einer professionellen Werbung verdankte. Das sogenannte Propagandakomitee der Muba gestaltete Plakate, Inserate, Pressemitteilungen und Vorträge und startete damit eine breite Werbekampagne im Vorfeld der Mustermesse.

Regelmässige Messezeitschrift und Messebüro am Bahnhof 

Ein erster Messeprospekt war bereits im Oktober 1916 auf Deutsch, Französisch und Italienisch erschienen, und ab November 1916 publizierte das Propagandakomitee alle zwei Wochen eine Messezeitschrift. Am Basler Bahnhofsplatz wurde ausserdem ein Messebüro eröffnet. Ein illustrierter Messeführer informierte über die Organisation, die Standorte und die Aussteller der ersten Muba. Zwei Tage vor Messe-Eröffnung wurde die Schweizer Presse von den Messemachern feierlich empfangen, es nahmen damals rund 70 Pressevertreter statt.

100 Jahre später: Weltweit und perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten

100 Jahre danach sieht die Kommunikation anders aus: jede unserer Fach- und Publikumsmessen in Basel, Zürich und Lausanne, jede Tochtergesellschaft und alle Standorte der MCH Group kommunizieren auf den unterschiedlichsten Kanälen. Die Kommunikationsverantwortlichen produzieren Prospekte, Inserate und Plakate, Flyer und Event-Drucksachen, meist mehrsprachig und in unterschiedlichen Varianten für ausgewählte Zielgruppen. Immer wichtiger ist die Online-Kommunikation für unsere Messen und Events, die ergänzend zu den "klassischen" Kommunikationsmitteln verstärkt eingesetzt wird: die MCH Group ist heute online mit 47 Webseiten, 11 messespezifischen App's und drei Blogs weltweit präsent. Die Messen kommunizieren ausserdem über 75 Social Media Kanäle – darunter Facebook, Twitter, Instagram, Google Plus, LinkedIn, Xing und YouTube – mit rund 2 Millionen Fans. Zu den Social Media Kanälen gehören übrigens auch Weibo, WeChat und Youku, worüber die Baselworld, Weltmesse für Uhren und Schmuck, sowie die Art Basel mit ihren asiatischen Fans kommunizieren.

Übrigens: Hier sehen Sie alle Muba-Plakate der letzten 100 Jahre.

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