Das virtuelle Meeting: Moderne Lösungen für grosse und kleine Unternehmen

Publiziert am 26.03.2020 von Christian Jecker
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Was die MCH Group schon seit Jahren anbietet, ist nun ganz besonders aktuell: Die virtuelle Alternative für Meetings, Generalversammlungen und Events. Was genau das Angebot der MCH Group umfasst und für wen es sich eignet, erklärt Anton Bürgisser, Technical Manager im Congress Center Basel der MCH Group.

Herr Bürgisser, ersetzen virtuelle Meetings bald den persönlichen Austausch?

Im Geschäftsalltag geht nichts über die persönliche Begegnung, daran glauben wir nach wie vor. Die aktuelle Bedrohung durch das Corona-Virus zwingt uns jedoch alle dazu, Menschenansammlungen zu meiden. Wir arbeiten etwa im Home-Office und halten Meetings per Skype oder mit der Hilfe sonstiger Programme ab. Für Firmen ist dies nun mehr denn je auch ein Thema. Sie brauchen jetzt eine Alternative zur klassischen Grossveranstaltung. Und das können wir anbieten. 

Was genau umfassen die Services der MCH Group in diesem Bereich?

Unser Angebot ist skalierbar. Das beginnt ganz klein, etwa mit der Organisation von Videomeetings mit Zoom. Wir können aber auch ein vollwertiges Studio für Videoproduktionen einrichten, sei es hier in Basel oder auch an weiteren internationalen Standorten. Oder wir können die Übertragung des Live-Teils eines Events veranlassen. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Wir finden für jeden Kunden eine individuell passende Lösung.

Wie kann das Publikum eingebunden werden?

Das Publikum hat mit unseren Lösungen Zugang zu Präsentationen oder Talks und kann sich aus der Ferne einbringen, indem es sich über eine App oder über die dazugehörige Webseite einloggt. Für einen Kunden haben wir kürzlich beispielsweise eine Veranstaltung für rund 2'000 Personen umgesetzt. Sämtliche Break Out Sessions der Konferenz wurden in Echtzeit und in mehreren Sprachen auf insgesamt 36 Kanälen live gestreamt und von Dolmetschern vor Ort simultanübersetzt. Fragen der Zuschauer wurden auf Bildschirme in den einzelnen Räumen übertragen und konnten dort vom Moderator direkt bearbeitet und beantwortet werden. Eine wunderbare Ergänzung zu physischen Events und im Moment eine wirklich gute Vollalternative.

Toni Buergisser CCB

Anton Bürgisser, Congress Center Basel 

Welche Angebote sind im Moment besonders gefragt?

Uns erreichen aktuell viele Anfragen von Unternehmen, die wichtige Sitzungen, etwa des Verwaltungsrats, oder auch Generalversammlungen virtuell durchführen möchten. Das Gesetz sieht vor, dass GVs bis spätestens 30. Juni stattfinden müssen. Aufgrund der aktuellen Situation wird dies physisch nicht immer möglich sein. Hier springen wir ein. Mit Fernabstimmungstools können die Aktionäre sogar in Echtzeit über Vorschläge abstimmen.

Wie sehen Sie den künftigen Stellenwert von virtuellen Veranstaltungen in der Eventbranche?

Ich sehe darin hauptsächlich eine sehr gewinnbringende Ergänzung zu klassischen Events. Ich denke hier zum Beispiel an einen Event, den wir bei uns in der Messe Basel umsetzen durften: Die Schweizermeisterschaft im Bodybuilding. Ein Nischenthema, das aber durch ein direktes Livestreaming der Wettbewerbe plötzlich auch internationales Publikum ansprechen konnte. Es hat sich eine Community gebildet. Das muss künftig das Ziel aller Veranstaltungen sein, ob im physischen oder im virtuellen Raum.

 
Christian Jecker

Christian Jecker

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