Ergebnis 2018 im prognostizierten Rahmen

Publiziert am 22.03.2019 von Christian Jecker, Corporate Communications
halt-year 2016

  • Umsatzsteigerung auf CHF 522.8 Mio.
  • Operativer Verlust CHF -17.6 Mio. 
  • Sonderabschreibungen auf Messegebäude CHF -132.3 Mio.
  • Sonderaufwand für Restrukturierung CHF -40.5 Mio.

Die MCH Group weist im Geschäftsjahr 2018 in der operativen Geschäftstätigkeit einen Verlust von CHF -17.6 Mio. aus. Hinzu kommen Sonderabschreibungen für eine weitere notwendige Wertberichtigung auf die Messegebäude in der Höhe von CHF -132.3 Mio. sowie ein Sonderaufwand für Restrukturierungsmassnahmen von CHF -40.5 Mio., die zu einem Konzernverlust von insgesamt CHF -190.4 Mio. führen. Der Sonderaufwand für Restrukturierungsmassnahmen umfasst hauptsächlich die Aktivierung und Abschreibung des Goodwills für die per 31. Dezember 2018 verkaufte Winkler Livecom AG, Abschreibungen von Sachanlagen bei der Baselworld und der Grand Basel sowie Rückstellungen für bereits eingeleitete strukturelle und organisatorische Massnahmen.

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2018 beläuft sich auf CHF 498.2 Mio. Durch die Sondermassnahmen hat sich das Eigenkapital von CHF 233.7 Mio. auf CHF 56.9 Mio. reduziert, die Eigenkapitalquote ist von 34.0% auf 11.4% gesunken. Die Sondermassnahmen haben keinen Einfluss auf die flüssigen Mittel. Durch die Anleihe von CHF 100.0 Mio. konnten staatliche Darlehen in der Höhe von CHF 65.0 Mio. zurückbezahlt werden, und die flüssigen Mittel haben leicht zugenommen.

Das Ergebnis 2018 liegt im Bereich der am 3. Dezember 2018 veröffentlichten Prognose. Es ist unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren zu betrachten: Die erstmalige Ganzjahres-Konsolidierung der amerikanischen MC2-Gruppe, die Beteiligung an der erfolgreichen Masterpiece London sowie die starken Art Basel Shows und die Swissbau haben wesentlich dazu beigetragen, dass der Betriebsertrag gegenüber dem Vorjahr um knapp 6% auf CHF 522.8 Mio. gestiegen ist. Diese positiven Faktoren konnten jedoch die finanzielle Belastung durch die Verkleinerung der Baselworld 2018, die hohen Entwicklungs- und Lancierungskosten der Grand Basel sowie rückläufige Tendenzen bei verschiedenen Produkten und Dienstleistungen im nationalen Messe- und Event-Markt nicht wettmachen.

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 2. Mai 2019 beantragen, auf die Ausrichtung einer Dividende zu verzichten.

Die grossen Veränderungen in der Messe- und Eventbranche erfordern eine tiefgreifende Restrukturierung der MCH Group. Im zweiten Semester 2018 ist der notwendige Stabilisierungs- und Transformationsprozess eingeleitet worden. Die erste Phase stand im Zeichen der notwendigen Stabilisierung des Unternehmens. Neben diversen Spar- und Kostensenkungsmassnahmen sind eine Priorisierung der strategischen Initiativen sowie erste Reorganisationen zur Effizienzsteigerung in der Organisationsstruktur vorgenommen worden. Der weitere Restrukturierungsprozess wird auf die künftige Unternehmensstrategie ausgerichtet, die zurzeit vertieft analysiert und neu definiert wird.

Dieser Prozess wird einige Zeit in Anspruch nehmen und auch noch das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2019 belasten. Die MCH Group rechnet im Geschäftsjahr 2019 mit weiteren Restrukturierungskosten und mit einem weiteren Verlust in der operativen Tätigkeit.

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Christian Jecker
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Christian Jecker
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